Fototour Paradiestal 28. Jan.

Um unsere fotografischen Fähigkeiten weiter auszubauen, biete ich weiterhin (ca. alle 8 Wochen) einige Foto-touren/-wanderungen an. Das kann in der Natur der Fränkischen Schweiz sein oder auch ein Stadtbummel mit der Kamera. Wir werden uns auf jeden Fall immer genug Zeit zum Fotografieren und zur Diskussion über fotografische Themen lassen.

Wir werden uns für jede Fotowanderung auch immer ein eigenes Thema stellen, das wir fotografisch vertiefen wollen. Das soll uns aber nicht daran hindern alle anderen fotografischen Eindrücke ebenfalls mit der Kamera einzufangen.

Nächster Termin Dienstag 27.12.: Paradiestal

Achtung: Neuer Termin Samstag 28.01.2017 (unverbindliche Anmeldungen sind weiter möglich)

Der Advent ist zwar die Zeit der Besinnung, aber die wirklich ruhige Phase ist meist zwischen den Feiertagen, die wir zum Jahresende nutzen wollen. Wir treffen uns um 10:30 Uhr direkt am Ausgangspunkt bei Stadelhofen (A). Die Strecke ist ca. 9 km lang, muss aber nicht ganz abgelaufen werden, falls es jemandem zu weit ist oder wenn wir mit dem fotografieren zu viel Zeit verbringen. Man muss hier nicht unbedingt den Rundkurs ablaufen, sondern kann an beliebiger Stelle einfach umdrehen und zurück gehen. Die Stecke ist fast eben (nur 90 m Höhenunterschied).fototour_paradiestal

Kontraste als fotografisches Thema

Als fotografisches Thema wollen wir noch einmal das Thema Kontraste behandeln. ITTENS KONTRASTE (Text entnommen aus: MICHAEL FREEMAN – DER FOTOGRAFISCHE BLICK)

Johannes Itten leitete die Grundkurse im Bauhaus. Seine Theorie der Komposition beruhte auf einem simplen Konzept: Kontraste. Kontraste zwischen Licht und Dunkelheit (Chiaroscuro), zwischen Formen, Farben und sogar Sinnen bildeten die Basis für die Komposition eines Bilds. In den ersten Übungen erteilte Itten seinen Studenten den Auftrag, verschiedene Arten von Kontrasten herauszufinden und zu illustrieren. Nur einige wenige davon: groß/klein, lang/kurz, glatt/rau und so fort (s. u.).

Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt. Phase eins ist leicht – man ordnet Fotografien in Paaren an, die in Kontrast zueinander stehen. Anschließend ordnen Sie Fotos einander zu, die in einer zuvor festgelegten Art von Kontrast stehen. Phase zwei ist ungleich schwerer: Kombinieren Sie die ermittelten Kontraste in einem Foto. Dabei gibt es keine Beschränkungen in Sachen Kontrastvariationen – das Spektrum reicht von hell/dunkel über unscharf/scharf und durchgehend/unterbrochen bis hin zu nicht visuellen Kontrasten wie laut/leise. Die unten stehende Liste zeigt eine Vielzahl von Ittens Konstrasten aus der Bauhaus-Lehre.

Punkt/Linie
Fläche/Volumen
Groß/Klein
Hoch/Niedrig
Lang/Kurz
Breit/Schmal
Dick/Dünn
Hell/Dunkel
Schwarz/Weiß
Viel/Wenig
Gerade/Geschwungen
Punktiert/Durchgezogen
Horizontal/Vertikal
Diagonal/Kreisförmig

Fläche/Linie
Fläche/Körper
Linie/Körper
Glatt/Rau
Hart/Weich
Unbeweglich/Beweglich
Leicht/Schwer
Transparent/Solide
Fortgesetzt/Unterbrochen
Flüssig/Fest
Süß/Sauer
Stark/Schwach
Laut/Leise

Niemand sollte es für sich selbst bei diesen Beispielen belassen, sondern für sich selbst seine eigenen Kontrast-paare finden und versuchen, diese fotografisch umzusetzen.

Um eine Übersicht über die Anzahl der Interessenten zu bekommen, bitte ich hier um Anmeldung.

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Ich stimme dem Haftungsausschluss zu (Pflichtfeld)

Mit der Anmeldung bestätige ich, dass ich im Falle eines Unfalls während der Fototour keine Schadenersatzforderungen an den Leiter (Wilhelm Kleinöder) erheben werde. Dafür komme ich selbst auf.

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