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	<title>Bilder und Texte 2014 &#8211; Meine Art zu sehen</title>
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	<description>Fine Art Photography</description>
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		<title>Eos</title>
		<link>https://meine-art-zu-sehen.de/eos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kleinöder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 19:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder und Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und Texte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Eos]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenröte]]></category>
		<category><![CDATA[Pandora]]></category>
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					<description><![CDATA[Länger weil&#8216; ich nicht, mich treibet fürder Strahlend Helios unwiderstehlich Weg vor seinem Blick zu schwinden, zittert Schon der Tau, &#8230; <a href="https://meine-art-zu-sehen.de/eos/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Eos</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Länger weil&#8216; ich nicht, mich treibet fürder<br />
Strahlend Helios unwiderstehlich<br />
Weg vor seinem Blick zu schwinden, zittert<br />
Schon der Tau, der meinen Kranz beperlet.<br />
Fahre wohl, du Menschenvater! – Merke:<br />
Was zu wünschen ist, ihr unten fühlt es;<br />
Was zu geben sei, die wissen&#8217;s droben.<br />
Groß beginnet ihr Titanen; aber leiten<br />
Zu dem ewig Guten, ewig Schönen,<br />
Ist der Götter Werk; die laßt gewähren.</p>
<p>Letzter Absatz aus Goethes Festspiel Pandora:<br />
Quelle: Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 5, Hamburg 1948 ff, S. 332-365.<br />
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004852702<br />
Lizenz: Gemeinfrei</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Stein und die Libelle</title>
		<link>https://meine-art-zu-sehen.de/stein-und-libelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kleinöder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2014 13:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder und Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und Texte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Libelle]]></category>
		<category><![CDATA[Stacked]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedicht von Arthur Koetz (Moralische Gasele) In einem Weiher klar und rein Lag auf dem Grund ein dicker Stein. Er &#8230; <a href="https://meine-art-zu-sehen.de/stein-und-libelle/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Der Stein und die Libelle</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gedicht von Arthur Koetz</p>
<p>(Moralische Gasele)</p>
<p>In einem Weiher klar und rein<br />
Lag auf dem Grund ein dicker Stein.<br />
Er blickte mißvergnügt empor<br />
Und seufzte: „Warum darf’ nicht sein,<br />
Daß ich einmal aus meiner Tiefe<br />
Auftauchen kann zum Spiegelschein<br />
Der Oberfläche über mir?<br />
Ist keiner, der mich kann befrei’n?<br />
Dort oben schimmerts bunt und licht,<br />
Ich aber liege tief, verlassen und allein.<br />
Zur gleichen Zeit, mittags um zwein,<br />
Schwirrt überm Teich im Sonnenschein<br />
Eine Libelle blau und leicht<br />
Und sieht tief unter sich den Stein.<br />
„Ach“, seufzt sie, als sie ihn erspäht,<br />
„Wie oberflächlich muß ich sein,<br />
Nie kann ich ruh’n in seiner Tiefe,<br />
Nie kann ich sein mit mir allein,<br />
Könnt ich hinuntertauchen doch,<br />
O, wär es mir vergönnt, der dicke Stein zu sein!“</p>
<p>Und die Moral? Wie ihr wohl wißt:<br />
Das Glück ist dort, wo du nicht bist.<br />
Drum ist’s auch Glück, sich zu bescheiden,<br />
Schon weil die Andern dich beneiden.</p>
<p>Arthur Koetz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Libelle lag tot auf dem Radweg als ich vom Büro nach Hause fuhr. Ich war schon über der Brücke am Preusensteg und bin dann wieder umgekehrt umd das Objekt einzusammeln. Am nächsten Morgen habe ich dann verschiedene Bilder gemacht und als &#8222;stacked-Fotos&#8220; aufbereitet. Hier ist das Bild in voller Auflösung (anklicken):</p>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://meine-art-zu-sehen.de/wp-content/uploads/2014/08/2014-08-01_620-642_stacked11.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1199 size-medium" src="https://meine-art-zu-sehen.de/wp-content/uploads/2014/08/2014-08-01_620-642_stacked1-300x1941.jpg" alt="Tote Libelle, aus 22 Einzelfotos zusammengesetztes Bild" width="300" height="194" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Tote Libelle aus 22 Einzelfotos zusammengesetztes Bild</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ella</title>
		<link>https://meine-art-zu-sehen.de/ella/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kleinöder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 May 2014 13:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder und Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und Texte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Ella]]></category>
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					<description><![CDATA[Lieder eines Sünders. 31. Ella. Gedicht von Hermann Conradi Wär&#8216; ich ein And&#8217;rer doch und leicht&#8217;ren Sinnes! Dann liebt&#8216; ich &#8230; <a href="https://meine-art-zu-sehen.de/ella/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Ella</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lieder eines Sünders. 31. Ella.<br />
Gedicht von Hermann Conradi</p>
<p>Wär&#8216; ich ein And&#8217;rer doch und leicht&#8217;ren Sinnes!<br />
Dann liebt&#8216; ich dich vielleicht und deine Schönheit!<br />
Und deiner Augen heiterernstes Dunkeln<br />
Umschlösse eine Welt, draus keine Pfade<br />
Abseits in lockende Bezirke führten . . .</p>
<p>Ich lebte nur in dir – und meinen Träumen<br />
Gäbst du allein Bestand und Tiefsinn – Säumen –<br />
Ein dauernd Währen und ein groß Behalten,<br />
Drin sich erschließt ein göttliches Entfalten . . .<br />
Ich liebte dich allein und deine Reinheit,<br />
Drin sich begräbt des Lebens Grundgemeinheit,<br />
Draus sich gebiert ein ernstes Sondertrachten –<br />
Ein Menschenlieben und ein Weltverachten! –</p>
<p>Wär&#8216; ich ein And&#8217;rer doch und leicht&#8217;ren Sinnes!<br />
So aber bin ich schon gemünzt und leider<br />
Hab&#8216; ich mich unbefreibar festgebissen –<br />
Mich vollgetränkt mit galligen Essenzen,<br />
Die wahrlich keine Freunde von Begrenzen!<br />
Ja! Schrankenlos ist meiner Seele Streben –<br />
Unstät und ruhelos mein armes Leben . . .</p>
<p>Dir mögen güt&#8217;ge Götter Rosen streuen –<br />
Dich einen Traum des Lebens träumen lassen,<br />
Drin sich verknüpft verzeihend Welterfassen<br />
Und keusches, lichtverklärtes Daseinsfreuen . . .<br />
Dir mögen güt&#8217;ge Götter Wolken breiten, –<br />
An goldenem Gespinnst dich heimgeleiten . . .</p>
<p>Hermann Conradi (* 12. Juli 1862 in Jeßnitz (Anhalt); † 8. März 1890 in Würzburg)</p>
<p>Mehr von <a title="http://gedichte.xbib.de/gedichtband_Lieder+eines+S%FCnders_Conradi,30,0.htm" href="http://gedichte.xbib.de/gedichtband_Lieder+eines+S%FCnders_Conradi,30,0.htm" target="_blank">Hermann Conradi</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anemone</title>
		<link>https://meine-art-zu-sehen.de/anemone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kleinöder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 20:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder und Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und Texte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Anemone]]></category>
		<category><![CDATA[Rilke]]></category>
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					<description><![CDATA[Rainer Maria Rilke Die Sonette an Orpheus . 1. Auflage 1923 V Blumenmuskel, der der Anemone Wiesenmorgen nach und nach &#8230; <a href="https://meine-art-zu-sehen.de/anemone/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Anemone</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rainer Maria Rilke Die Sonette an Orpheus . 1. Auflage 1923<br />
V</p>
<p>Blumenmuskel, der der Anemone<br />
Wiesenmorgen nach und nach erschließt,<br />
bis in ihren Schoß das polyphone<br />
Licht der lauten Himmel sich ergießt,</p>
<p>in den stillen Blütenstern gespannter<br />
Muskel des unendlichen Empfangs,<br />
manchmal so von Fülle übermannter,<br />
daß der Ruhewink des Untergangs</p>
<p>kaum vermag die weitzurückgeschnellten<br />
Blätterränder dir zurückzugeben:<br />
du, Entschluß und Kraft von wieviel Welten!</p>
<p>Wir Gewaltsamen, wir währen länger.<br />
Aber wann, in welchem aller Leben,<br />
sind wir endlich offen und Empfänger?</p>
<p>Rainer Maria Rilke . 1875 &#8211; 1926</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Will keine Blumen mehr</title>
		<link>https://meine-art-zu-sehen.de/will-keine-blumen-mehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Kleinöder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 20:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bilder und Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder und Texte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[verblüht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sommerrosen blühen Und duften um mich her; Ich seh’ sie all’ verglühen; Will keine Blumen mehr. Der Bruder mein &#8230; <a href="https://meine-art-zu-sehen.de/will-keine-blumen-mehr/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Will keine Blumen mehr</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcaps">D</span>ie Sommerrosen blühen<br />
Und duften um mich her;<br />
Ich seh’ sie all’ verglühen;<br />
Will keine Blumen mehr.</p>
<p>Der Bruder mein tat ziehen<br />
Mit Königs stolzem Heer,<br />
Läßt einsam mich verblühen;<br />
Will keine Blumen mehr.</p>
<p>Die blanken Waffen sprühen<br />
Weit Funken um ihn her;<br />
Das Herz tut ihm erglühen;<br />
Will keine Blumen mehr.</p>
<p>Und Silbersterne blühen<br />
Um Helm und Brustschild her,<br />
Die blitzend ihn umziehen;<br />
Will keine Blumen mehr.</p>
<p>Die Sommerrosen glühen<br />
Und duften all’ so sehr;<br />
Ich seh’ sie all’ verblühen;<br />
Will keine Blumen mehr.<br />
Berlin, 1814</p>
<p>Luise Hensel, 1814</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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