Schneekristalle sind wie Bl√ľten.
Zerbrechlich, liebreich doch k√ľhl
Sie wollen die Frostigkeit h√ľten.
Bis in die Spitzen mit frischem Gef√ľhl.
Schneekristalle Gedankenverloren.
Verschlafene Knospen sind kalt.
Tröstende Sonnenstrahlen neu geboren.
Brechen sich im gläsernen Wald.
Schneekristalle vom Himmel fallen.
Licht schwebt eingefangen im kalten Schein.
Unter Kuppeln weißglänzendes Wohlgefallen.
Lasst die Zauberwelt in dein Herz hinein.
Vom Frost die Schönheit zählt.
Einzelne Bl√ľten haben die M√∂glichkeit
Den Augenblick verrinnend gewählt.
Das Schneebl√ľhen macht sich im Winter breit.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-12-07