F√ľr eine Hausf√ľhrung im Deutschen Bundestag haben wir uns vor der Reise nach Berlin zu sp√§t beworben, aber wenigstens die Kuppel wollten wir besuchen. Ich habe 7 Personen online angemeldet, aber in den Wochen bis zur Abreise kam leider keine Best√§tigung. Wir haben dann beschlossen auf gut Gl√ľck vorbeizuschauen, ob wir doch noch rein k√∂nnen. Der Blick vom Bahnhof zu Kuppel verhie√ü nichts Gutes; keine Menschen zu sehen in der sonst belebten Kuppel. Als wir n√§her kamen, waren doch erste Besucher in den Aufg√§ngen zu sehen und vor dem Container zur Anmeldung war eine lange Schlange. Die Nachfrage ergab dann, dass wir ab 18:00 Uhr eingetragen waren. Die Kuppel war vorher noch wegen der Plenarsitzungen geschlossen, sonst w√ľrden die Abgeordneten zu sehr abgelenkt, hat es gehei√üen. Wir hatten noch gut eine Stunde Zeit und wurden dann mit mehreren Zwischenanfragen hereingelassen, da wir ja keine Best√§tigung hatten, die normalerweise ben√∂tigt wird.

Es war ein sehr hei√üer Sommertag und ich war gut durchgeschwitzt, als wir die Plattform betraten. Das hat erst mal gut getan, aber am n√§chsten Tag hatte ich eine schwere Erk√§ltung, mit der ich jetzt, eine Woche danach noch immer k√§mpfe. Aber einige der Bilder sind bereits aufbereitet. Es war f√ľr mich bei den Aufnahmen keinerlei Absicht, die Nationalflagge ins Bild zu r√ľcken. Aber wie ich bei der Bearbeitung festgestellt habe, ist die Flagge in vielen Bildern als Hauptmotiv oder zumindest als Beigabe mit enthalten. Und warum dann nicht mit diesen Bildern beginnen, um von unserer Reise nach Berlin zu berichten.

Es ist ein gutes Gef√ľhl sich an einem solch historischen Ort aufzuhalten und dabei auch noch direkt erleben zu k√∂nnen an welchem Ort heute die Politik gemacht wird. Ich w√ľnschte sehr, dass noch viel mehr Menschen, Jung und Alt, diesen Ort besuchen um auch das Verh√§ltnis zur eigenen Geschichte und zur Zukunft unseres Landes zu erfahren. Vielleicht ist das Bild mit der zerbrochenen Glasscheibe ein Symbol daf√ľr, wie zerbrechlich unsere Demokratie sein kann, wenn wir uns nicht aktiv und im positiven Sinn daf√ľr einsetzen.